Partnerbetrieb
des Spitzensports

Absichtserklärung und Kriterien

Das Ausbildungs- bzw. Arbeitsverhältnis muss so gestaltet sein, dass es den Topathletinnen und Topathleten aus Baden-Württemberg möglich ist, die in­ter­na­tiona­len sportartspezifischen Trainings- und Wettkampfbedingungen zu erfüllen.

Kriterien Partnerbetrieb des Spitzensports"

Zurverfügungstellung eines Ausbildungsplatzes in einem anerkannten Beruf oder
sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatzes.

Die Unterstützung erfolgt unter anderem durch:

  • Möglichkeiten zur Streckung der Ausbildungszeit
  • Freistellungen¹
  • Möglichkeit zur Teilzeit
  • Flexible Entgelt-Regelung.

     
¹ um internationale Trainings- und Wettkampfbedingungen zu erfüllen
(ggf. vertraglich zu regeln)
 

Im Gegenzug steht die Sportlerin/ der Sportler dem Betrieb in an­ge­mes­senem Umfang für repräsentative Zwecke zur Verfügung. Umfang und Angemessenheit werden in gegenseitigem Einvernehmen festgelegt.

Von großer Bedeutung ist darüber hinaus ein leistungssportfreundliches Klima, in dem das außerbetriebliche Engagement der Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bei Vorgesetzten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Akzeptanz und Unterstützung stößt.

Als Nachweis, dass diese Kriterien erfüllt sind, dient die unten stehende Liste. Mit der Unterschrift unter diese Kriterien bestätigen die Unterzeichner, dass die oben ste­hen­den Voraussetzungen erfüllt sind. 
  

ABLAUF

Schritt 1          Kontakt aufnehmen mit den Laufbahnberatern der OSP
Schritt 2          Informationsgespräch
Schritt 3          Vereinbarung
Schritt 4          Auszeichnung der Unternehmen

Statements

Jennifer Schwille

Wie schwierig es ist, einen sportfreundlichen Ausbildungsplatz in der Nähe des Wohn- und Trainingsortes zu bekommen, weiß JENNIFER SCHWILLE sehr gut. Nach mehreren Anläufen bei anderen Institutionen bot ihr die Stadt Ludwigsburg die Ausbildung zur Verwaltungswirtin im öffentlichen
Dienst an. Die Sportstadt setzt sich sehr dafür ein, dass die deutsche Judoka-Meisterin Beruf und Karriere vereinbaren kann. „Durch die Gleitzeitregelung kann ich sehr flexibel arbeiten. Ich versuche, während der Phasen in der Berufsschule sozusagen vorzutrainieren, damit ich dann mehr Arbeitszeit auf dem Bürgerbüro verbringen kann“, sagt Jennifer Schwille.