Partnerbetrieb
des Spitzensports

Unternehmen profitieren vom Spitzensport

Um „Partnerbetrieb des Spitzensports“ zu werden, müssen Sie als Unternehmer einer Spitzensportlerin oder einem Spitzensportler aus Baden-Württemberg einen Ausbildungsplatz in einem anerkannten Beruf oder im Rahmen eines Studiums an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg oder einen sozial­ver­siche­rungs­pflich­tigen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen.

Die Voraussetzung für eine Athletin oder einen Athleten ist seine Zugehörigkeit zu einem Bundeskader oder die Mitgliedschaft in einer Deutschen Na­tio­nal­mann­schaft. Selbstverständlich kann es sich dabei auch um Spitzensportlerinnen und Spitzen­sportler aus den entsprechenden Kadern des Behindertensports handeln.

Das Ausbildungs- bzw. Arbeitsverhältnis muss so gestaltet sein, dass es den Athletinnen und Athleten möglich ist, die internationalen sportartspezifischen Trai­nings- und Wettkampfbedingungen zu erfüllen.

Dies wird zum Beispiel erreicht durch:

  • Streckung der Ausbildungszeit,
  • Teilzeitausbildung,
  • flexible Arbeitszeit- und Entgeltregelungen,
  • Aussetzung des Vertrags bei Gewährleistung des Wiedereinstiegs oder
  • Sonderurlaub.


Der Wirtschafts- und Arbeitsminister des Landes Baden-Württemberg und der Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg zeichnen Partnerbetriebe des Spitzen­sports für die Ausbildung und Beschäftigung von Spitzensportlerinnen und Spitzen­sportlern aus. Die nächste Auszeichnung findet im Herbst 2016 statt. Sie umfasst neben der öffentlichen Ehrung und der Medienberichterstattung ein fünf Jahre gültiges Zertifikat, eine Urkunde mit Ihrem Firmennamen und eine repräsentative Stele „Partnerbetrieb des Spitzensports“.

Erfolg im Spitzensport und im Beruf

Um sich überhaupt für Olympische Spiele oder internationale Meisterschaften zu qualifizieren, werden bereits Spitzenleistungen verlangt. Das Leistungstraining und die Teilnahme an Wettkämpfen sind zeitaufwendig und lassen sich in ihren Abläufen nicht immer in Ausbildungspläne  oder eine Berufstätigkeit integrieren. So ent­schei­den die Möglichkeiten, flexible Ausbildungszeiten zu nutzen oder Sonderurlaub in Anspruch zu nehmen, häufig über Erfolg oder Misserfolg einer Sportkarriere.

Der LSV fördert Spitzensportlerinnen und -sportler, die sowohl in Ausbildung und Beruf als auch im Spitzensport erfolgreich sein wollen. Eine solide Ausbildung bereits während der aktiven sportlichen Karriere ist das Fundament für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn, wenn die sportliche eines Tages beendet ist. Mit der Initiative „Partnerbetrieb des Spitzensports“ schaffen der LSV und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg günstige Voraussetzungen für „die Zeit danach“.

Partnerbetrieb und Sportler sind bereit, gemeinsam einen Weg zu gehen, der die beiderseitigen Interessen fair regelt.
 
Das Engagement als „Partnerbetrieb des Spitzensports“ ist an Kriterien ge­bun­den.

Statements

Patrick Groetzki

Seit vielen Jahren unterstützt der Mannheimer Morgen den Amateur- und Profisport in der Region Rhein-Neckar in vielerlei Hinsicht und ermöglicht hin und wieder jungen Sportlern eine berufliche Ausbildung. So wie auch dem Handballnationalspieler PATRICK GROETZKI, der seit September 2016 ein duales Studium im Fach Digitale Medien und Medienkommunikation an der DHBW Mannheim absolviert. „Wir möchten Patrick Groetzki damit die Möglichkeit geben, neben dem Profisport eine solide Ausbildung zu erhalten“, sagt der Ausbildungsverantwortliche Stefan Füeß zum Engagement der Tageszeitung.